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Große Klappe, viel dahinter – die Live-Täteransprache

Immer mehr Menschen legen sich zum Schutz ihres Grundstücks eine Alarmanlage zu. Doch selbst mit Kameraüberwachung und Alarmsirenen sind Ihre eigenen vier Wände oft nicht vollständig sicher. Konventionelle Alarmanlagen schrecken Einbrecher nicht immer ab und können zudem leicht umgangen werden. Der alarmierte Wachdienst kommt häufig zu spät – die Einbrecher sind dann schon über alle Berge. Eine gute Alternative: die Live-Täteransprache. Benz-Alarm informiert Sie über alles, was Sie zu dieser neuen Technologie wissen müssen.

Was ist eine Live-Täteransprache?

Die Funktionsweise einer Live-Täteransprache ist schnell und einfach zu verstehen. Sobald jemand Ihr Grundstück unbefugt betritt und ein Alarm ausgelöst wird, schaltet sich ein Mitarbeiter live über eine Audioverbindung dazu und fordert den Eindringling über Lautsprecher dazu auf, das Gelände zu verlassen. Zur Identifizierung kann natürlich ein Kennwort vereinbart werden. So wird sichergestellt, dass es sich wirklich um eine unerwünschte Person handelt. Falls der Eindringling das Gelände trotz der lauten Aufforderung nicht verlässt, kann der Mitarbeiter aus der Zentrale umgehend die Polizei alarmieren. Er kann ihr dabei direkt versichern, dass es sich um einen tatsächlichen Einbruchversuch handelt. Das verschafft einen wichtigen Zeitvorteil.

Vorteile gegenüber konventionellen Alarmanlagen

Sicher, auch konventionelle Alarmanlagen und Kameraüberwachungen bieten einen gewissen Schutz. Sie können einen Wachdienst alarmieren und dienen zur Abschreckung. Allerdings haben Sie gegenüber einer Live-Täteransprache einige Nachteile. Wenn beispielsweise ein stiller Alarm auf Ihrem Grundstück ausgelöst wird und dadurch automatisch der Wachdienst alarmiert wird, darf dieser nach VdS-Richtlinien bis zu 20 Minuten zu Ihrem Grundstück brauchen.

Diese Zeit kann sich durch Stau und andere Einflüsse verlängern. Wenn der Wachdienst an Ihrem Grundstück angelangt ist, sind die Eindringlinge oft schon mit Ihren Wertsachen verschwunden. Der Wachdienst soll hierbei erst überprüfen, ob es sich tatsächlich um einen Einbruch handelt. Somit soll die Anzahl der Fehlalarme reduziert werden. Ein unnötiges Ausrücken der Polizei ist nämlich sehr teuer. Falls es sich wirklich um einen Einbruch handelt, alarmiert der Wachdienst die Polizei. Falls nicht, löst er keinen Alarm aus – muss aber dennoch bezahlt werden.

Durch eine Live-Täteransprache kann direkt die Polizei gerufen werden. Der Mitarbeiter in der Zentrale kann durch Stimmen und andere Geräusche erkennen, ob es sich wirklich um einen Einbruch handelt. Durch eine Videoverbindung kann er die Situation noch besser einschätzen. Die Polizei hat eine Sirene und fährt mit Sonderrechten. Daher ist sie wesentlich schneller am Tatort.

Durch moderne Technologie ist die Live-Täteransprache weiterhin wesentlich abschreckender als konventionelle Alarmanalgen oder eine Überwachung per Kamera. Laute Sirenen verunsichern die Einbrecher zwar, aber auch sie wissen, dass es oft noch ein bisschen dauert, bis jemand vor Ort ist, um die Situation zu überprüfen. Durch eine Videoüberwachung lassen sich nur noch wenige Diebe abschrecken, da sie ohnehin meistens Masken tragen und so schwer zu identifizieren sind. Durch die Live-Täteransprache werden die Eindringlinge direkt und lautstark dazu aufgefordert, das Gelände zu verlassen. Da sie nicht wissen, ob sich jemand in der Nähe befindet und woher die Ansprache kommt, verfallen sie oft in Panik und fliehen. Die Polizei kann die Einbrecher zwar so nicht ergreifen, der Schaden wird allerdings minimiert.

Für wen eignet sich eine Live-Täteransprache und welche Technik benötigen Sie dafür?

Die Investition in eine Live-Täteransprache kann sowohl für Privatpersonen, als auch für Unternehmer äußerst sinnvoll sein. Mithilfe dieser modernen Technologie können Sie Ihr Grundstück oder Ihren Geschäftsbereich auf Wunsch rund um die Uhr oder nachts bzw. am Wochenende überwachen lassen.

Um eine Live-Täteransprache nutzen zu können, muss spezifische Technik zur Sicherung Ihres Grundstücks installiert werden. Das Gelände, das geschützt werden soll, muss mit entsprechenden Sensoren ausgestattet werden. Diese Sensoren erkennen, wenn jemand Ihr Grundstück unbefugt betritt und geben dies an die Zentrale weiter. Außerdem wird eine Hör- und Sprechverbindung installiert. Eine Videoüberwachung vervollständigt den Schutz. Hierdurch kann der Mitarbeiter in der Zentrale das Geschehen auch mit den Augen verfolgen.

Privatsphäre und Datenschutz

Durch eine Live-Täteransprache können Sie Ihr Gelände zwar rund um die Uhr schützen, werden aber natürlich nicht ständig überwacht. Wann und ob die Sicherheitsanalage aktiv wird, liegt bei Ihnen:

  • Bei Betrieben erfolgt das in der Regel, wenn der letzte Mitarbeiter das Gelände verlassen hat.
  • Eine Hör- und Sprech- sowie Videoverbindung kann erst dann aufgebaut werden, wenn die Anlage scharf gestellt ist und der Alarm ausgelöst wird, weil jemand den gesicherten Bereich betreten hat.
  • Beide Bedingungen müssen erfüllt sein.

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