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5 Tipps, wie Sie Bargeld und Wertsachen sicher aufbewahren

Wenn Sie Wertsachen oder Bargeld in Ihrem Zuhause oder Unternehmen lagern, ist das immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Viele Einbrecher kennen die gängigsten Verstecke und wissen genau, wo sie nach was suchen müssen. Wir von Benz-Alarm zeigen Ihnen mit unseren fünf Expertentipps, wie Sie Ihre Wertgegenstände am besten und vor allem am sichersten verwahren.

1. Vermeiden Sie klassische Verstecke

Oftmals dringen Einbrecher nicht das erste Mal unbefugt in ein Haus ein. Meistens haben Sie bereits Erfahrung und wissen genau, wo sie suchen müssen, um Bargeld und andere Wertgegenstände zu entwenden. Achten Sie daher darauf, klassische Verstecke zu vermeiden. Solche Verstecke sind zum Beispiel:

  • Im Kleiderschrank
  • In Keksdosen
  • Unter Blumentöpfen
  • Im Kissenbezug
  • In abschließbaren Schubladen
  • Im Gefrierschrank
  • Unter der Matratze

Wertgegenstände an diesen oder ähnlichen Plätzen aufzubewahren, ist unsicher. Sie können von erfahrenen Einbrechern innerhalb weniger Minuten gefunden werden. Auch vermeintlich raffinierte Verstecke aus Filmen, wie beispielsweise in einer Buchattrappe oder im Spülkasten sollten Sie vermeiden. Diese Orte sind Einbrechern ebenfalls bekannt. Ebenso in Computer-Verkleidungen, DVD-Playern und Stereoanlagen sollten Sie Ihre Wertgegenstände nicht verwahren. Technische Geräte werden oft ohnehin von Einbrechern mitgenommen. Wie Sie Ihre Wertsachen und Ihr Bargeld dennoch verstecken können, erfahren Sie im nächsten Tipp.

2. Seien Sie kreativ

Allgemein gilt: Je ungewöhnlicher ein Versteck ist und je komplizierter es ist, an die Wertsachen zu gelangen, desto schwerer ist es für den Einbrecher, an seine Beute zu kommen. Jemand, der unbefugt in Ihr Haus eindringt, steht häufig unter Zeitdruck. Er will möglichst schnell wieder mit Wertsachen und/oder Bargeld verschwinden. Nehmen Sie dem Dieb also die Zeit.

Eine sichere Möglichkeit ist es daher, Ihre Wertgegenstände im Garten zu vergraben. Aber auch hier sollten Sie einiges beachten. So sollten Sie Ihre Wertsachen in einem luftdichten Behältnis verpacken, das außerdem resistent gegen Feuchtigkeit ist, damit die Wertsachen vor Nässe und Verwesung geschützt sind. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass das Versteck gut getarnt ist. Gleichzeitig ist es natürlich wichtig, dass Sie sich die Stelle gut merken, damit Sie wieder auf Ihre Wertsachen zugreifen können.

Geld hinter Wandverkleidungen zu verwahren, stellt ebenfalls eine gute Möglichkeit dar. Zum einen sind diese schwer zu erkennen und zum anderen ist es sehr kompliziert, sie zu demontieren. Der Nachteil bei derartigen Verstecken ist, dass Sie nicht durchgehend auf Ihre Wertgegenstände zugreifen können. Bei sehr kreativen oder komplizierten Verstecken, wenn Sie Ihre Wertsachen beispielsweise unter Gegenstände in Kisten auf dem Dachboden mischen, besteht die Gefahr, dass Sie den Aufbewahrungsort vergessen. Falls Sie keinen durchgehenden Zugriff auf Ihre Habseligkeiten brauchen und sich sicher sind, das Versteck wiederzufinden, sind die in diesem Tipp genannten Möglichkeiten allerdings eine gute Alternative.

3. Verwahren Sie Ihre Wertsachen und Ihr Bargeld in einem Tresor

Wenn Ihnen Verstecke zu unsicher sind, können Sie Ihre Wertgegenstände auch in einem Tresor aufbewahren. Doch auch hier gibt es Unterschiede: zum einen im Schließsystem (Schlüssel, elektronisches oder mechanisches Zahlenschloss), zum anderen in der Sicherheitsstufe. Hier können Sie zwischen einem handlichen Safe bis hin zu einem gepanzerten Schutzschrank wählen. Am besten lassen Sie sich von einem Experten eines Fachunternehmens beraten. Allgemein gilt, dass der Tresor ein Gewicht von mindestens 200 Kilogramm haben sollte, damit er von den Einbrechern nicht einfach mitgenommen werden kann. Am besten ist es natürlich, den Tresor fest einzubauen und in der Wand zu verankern. So minimieren Sie das Risiko, dass er von den Dieben entwendet wird. Einen Nachteil hat der Tresor aber trotzdem: er signalisiert den Einbrechern, dass sich dort etwas Wertvolles befindet.

4. Lagern Sie Ihre Wertgegenstände aus

Eine gute Alternative ist es, wenn Sie Ihr Bargeld und Ihre Wertsachen gar nicht in den eigenen vier Wänden aufbewahren. Ein Bankschließfach bietet die Möglichkeit, Ihre Wertgegenstände sicher zu verwahren – außerhalb Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung. Zugriff auf ein Bankschließfach haben Sie während der Öffnungszeiten der Bank. Mittlerweile bieten fast alle Filialen diese Möglichkeit gegen eine jährliche Gebühr an. In der Regel ist in diesem Preis auch eine Versicherung für den Inhalt des Schließfaches enthalten – den natürlich nur Sie kennen.

5. Schließen Sie eine Versicherung ab

Falls in Ihr Haus oder in Ihre Wohnung eingebrochen wird und Wertgegenstände entwendet werden, ist es wichtig, versichert zu sein, damit der Schaden erstattet wird. Schäden durch Einbruchsdiebstahl in Häusern oder Wohnungen werden in der Regel von der Hausratsversicherung übernommen. Um die Versicherung darüber informieren zu können, welche Gegenstände gestohlen wurden, ist es hilfreich, eine Liste der Wertsachen zur Hand zu haben. Wie die Wertsachen aufbewahrt wurden, ist für die Versicherung nicht von Bedeutung. Sie können gut versteckt sein oder offen herumliegen – die Versicherung erstattet den Schaden in beiden Fällen. Für Letzteres gilt allerdings eine Entschädigungsgrenze. Sie sollten wissen, wie hoch diese ist, und sie im Zweifelsfall gegen eine Mehrprämie erhöhen.

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