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Vandalismus: Wie können Sie sich dagegen wehren?

Sie kommen in Ihren Garten und die Wäschespinne ist umgeknickt oder der Zaun hat ein Loch. Solche Fälle von Vandalismus sind leider keine Seltenheit. Neben Diebstählen bedrohen diese Ihr Eigentum. Wir von Benz-Alarm wollen Ihnen helfen, sich und Ihr Eigentum vor solchen Schäden zu schützen.

Was ist Vandalismus?

Vandalismus ist die sinnlose Zerstörung oder Beschädigung von fremdem Eigentum. Dabei kann Vandalismus an verschiedensten Objekten vorkommen. Häufige Fälle sind:

  • Beschädigung von parkenden Autos durch das Zerkratzen des Lacks oder das Abbrechen der Spiegel
  • Besprühen von Flächen mit Farbe
  • Zerstören von Lampen, Zäunen oder Briefkästen
  • Herausreißen von Gartenpflanzen

In manchen Fällen zerstören auch Einbrecher aus Frust die Inneneinrichtung, wenn diese keine Wertgegenstände finden. Vandalismus selbst kann sich gezielt gegen eine Person richten, etwa aus Rache. Oft wählen die Täter aber rein zufällige Gegenstände aus, ohne dass sie den Besitzer kennen.

Wie gehen die Täter vor?

Die Täter wollen bei Vandalismus nicht erwischt werden. Sie schlagen daher schnell zu und verschwinden im Anschluss genauso zügig wieder. In der Regel achten Täter auch darauf, ob sie beobachtet werden könnten und meiden belebte Orte. Viel mehr fühlen sie sich von vermeidlich ruhigen Plätzen angezogen. Vandalismus wird oftmals von Gruppen durchgeführt, deren Mitglieder sich gegenseitig anstacheln und Freude an der Zerstörung empfingen. Aber auch Alkohol oder Aggressionen können zu Gewaltentladungen an Gegenständen führen. Bei den Tätern handelt es sich meist um Jugendliche oder junge Erwachsene, die ungezielt Sachbeschädigungen verüben, etwa um sich zu profilieren.

Die Folgen des Vandalismus

Vandalismus hat für die Betroffenen oft verheerende Folgen. Es kostet nicht nur Zeit und Nerven, bis der Schaden behoben ist, sondern vor allem Geld. Hier lohnt sich für Sie ein Blick in die Versicherungsunterlagen, denn je nach Tarif decken die Hausratversicherung (bei Vandalismus nach einem Einbruch) oder Gebäudeversicherung den Schaden ab. Ist dies nicht der Fall, müssen Betroffene die Schäden selbst zahlen, und dies kann teuer werden.

  • Ein zerbrochenes Fenster zu reparieren, kostet schnell zwischen 500 und 1000 Euro.
  • Zertretene Lampen oder Zäune summieren sich auf mehrere hundert Euro.
  • Zerstochene Reifen am Auto auszutauschen, kosten um die 200 Euro pro Reifen.
  • Die Entfernung von einem Graffiti beläuft sich je nach Größe auf 50 bis 150 Euro. Dazu kommen Folgekosten, etwa wenn die Fassade im Anschluss neu gestrichen werden muss.

Grundsätzlich haftet zwar der Verursacher des Schadens, aber dieser ist oftmals nicht zu ermitteln, was dem Betroffenen neben dem Ärger auch die finanziellen Kosten einbringt. Vandalismus kann auch das eigene Sicherheitsgefühl angreifen, besonders wenn es häufiger zu Schäden am Eigentum kommt. Daher lohnt es sich, es den Tätern möglichst schwer zu machen, damit Sie sich selbst den Stress ersparen.

Diese Maßnahmen können Sie ergreifen

Wenn Sie Vandalismus beobachten, dann rufen Sie die Polizei. Selbst einzugreifen kann gefährlich werden, da Vandalen ihre Aggression auch gegen Sie richten könnten. Sicherer ist es, die Täter im Zweifel fliehen zu lassen. Wurde bei Ihnen randaliert, dann rufen Sie auch dann die Polizei, wenn die Täter schon weg sind. Diese wird den Schaden aufnehmen und Sie können Anzeige erstatten. Außerdem sollten Sie Beweisfotos schießen und sich gegebenenfalls mit Ihrer Versicherung in Verbindung setzen.

Idealerweise können Sie Vandalismus aber schon im Voraus verhindern. Hier helfen schon kleine Maßnahmen:

  • Bewegungsmelder auf Ihrem Grundstück vertreiben Randalierer meist, da diese befürchten, entdeckt zu werden, wenn das Licht sich einschaltet.
  • Verwenden Sie helle Lampen, denn diese sorgen für größere Aufmerksamkeit bei den Nachbarn und verschrecken mögliche Täter.
  • Bei häufigem Vandalismus kann auch eine offensichtliche Videoüberwachung die Täter abschrecken. Achten Sie hierbei darauf, dass Sie nur Ihr Gelände filmen dürfen.
  • Schützen Sie gerade weiße Wände durch Hecken oder Überwachung, denn diese sind bei Sprayern sehr beliebt.
  • Bieten Sie den Tätern keinen Sichtschutz, sondern halten Sie die Hecken kurz.
  • Lassen Sie Fahrräder und ähnliches nicht über Nacht im Garten, sondern schließen Sie bewegliche Dinge möglichst sicher weg.
  • Parken Sie Ihr Auto möglichst in einer verschlossenen Garage.

Auch durch diese Maßnahmen ist kein vollständiger Schutz Ihres Eigentums möglich, aber die Wahrscheinlichkeit, dass ein Täter weiterzieht, steigt erheblich. Wir von Benz-Alarm beraten Sie gern umfassend zu vielen Möglichkeiten der Sicherheitstechnik.

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