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Wie suchen sich Einbrecher Häuser aus?

Laut einer Umfrage des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) haben lediglich fünf Prozent der deutschen Haushalte eine Alarmanlage installiert, um sich vor Einbrechern zu schützen.(1) Um zu verdeutlichen, wie wichtig Sicherheitssysteme sind, erklären wir von der Benz-Alarm GmbH aus Stuttgart und Ludwigsburg Ihnen, nach welchen Kriterien sich Einbrecher ihre Ziele aussuchen.

Einbrecher steht vor dem Haus bei Nacht
© adobeStock/vchalup

Einbrecher planen sorgfältig

Da Einbrecher bei ihrer Straftat natürlich nicht entdeckt werden wollen, ist eine umfassende Planung für diese unabdingbar. So wird das Zielobjekt mehrere Tage lang beobachtet, um Lage und Umgebung des Hauses genau untersuchen zu können. Für Einbrecher spielen folgende Fragen eine große Rolle:

  • Wie viele Personen leben im Zielobjekt?
  • Wie sieht deren Tagesrhythmus aus?
  • Wird das Haus von einem Hund bewacht?
  • Gibt es eine Alarmanlage?
  • Gibt es Bewegungsmelder rund um das Zielobjekt?
  • Wie nah sind die Nachbarn?

Leben mehrere Personen in dem Zielobjekt, so werden Einbrecher ihren Einbruchsversuch unter Umständen verwerfen, da es für sie zu riskant ist. So könnten sie zum Beispiel von einem nach Hause kommenden Schulkind überrascht werden. Soweit jedoch nur ein Ehepaar in dem Haus lebt, welches jeden Morgen zur Arbeit aus dem Haus geht, so wählen Einbrecher bevorzugt deren Haus als Zielobjekt aus, da sie wissen, dass sie vormittags ungestört sind. Dies belegt auch folgende Statistik der GDV: 61,5 Prozent aller Einbrüche finden zwischen 8 und 18 Uhr statt, also in der Zeit, in der die Hausbesitzer für gewöhnlich arbeiten sind. (2)

Dorfhäuser sind beliebte Einbruchsobjekte

Insbesondere in kleinen Dörfern haben Einbrecher oft ein leichtes Spiel. Denn dadurch, dass die Häuser weiter auseinanderstehen als in der Stadt und es viele Bäume und Büsche als Sichtschutz gibt, ist das Risiko für Einbrecher gering, von aufmerksamen Nachbarn entdeckt zu werden. Hinzu kommt, dass die Nachbarn meistens tagsüber selbst nicht zu Hause sind, da sie in der nächstgelegenen Stadt auf der Arbeit sind. Einbrecher dringen in Dörfern auch gerne nachts in Häusern ein, da die Straßenbeleuchtung im Gegensatz zu Städten häufig ausgeschaltet wird. Wenn die Eigentümer also gerade im Urlaub sind, haben Einbrecher fast nichts zu befürchten.

Trotzdem gibt es natürlich auch in Städten viele Einbrüche, da speziell in Mehrfamilienobjekten die Nachbarn weniger aufmerksam sind. Jedoch ist das Risiko entdeckt zu werden für Einbrecher etwas größer als bei Einfamilienhäusern. Neben Privatobjekten sind auch Gewerbeobjekte ein beliebtes Einbruchsziel, weil sich hier hohe Summen an Diebesgut stehlen lassen. Unter anderem sind Waren, die im Freien auf dem Lagerplatz stehen, ein leichtes Ziel, wenn das Firmengelände nicht einmal durch ein Rolltor geschützt wird.

Einbrecher kommt durch das gekippte Fenster - Einbruchschutz bei Benz-Alarm in Stuttgart und Ludwigsburg
© adobeStock/Gina Sanders

Wie können Sie sich schützen?

Nachdem Sie nun wissen, nach welchen Kriterien Einbrecher ihre Einbruchsziele aussuchen, haben wir abschließend einige Tipps für Sie, wie Sie Ihr Haus oder Ihr Gewerbegebäude schützen können:

  • Installieren Sie Bewegungsmelder an Ihrem Haus.
  • Melden Sie verdächtige Personen, die sich vor Ihrem Haus aufhalten.
  • Informieren Sie Ihre Nachbarn, wenn Sie in den Urlaub fahren.
  • Halten Sie alle Fenster geschlossen, wenn Sie nicht zu Hause sind.

Wenn Sie Ihr Haus mit professioneller Sicherheitstechnik schützen möchten, sollten Sie sich von Experten wie der Benz-Alarm GmbH beraten lassen.

 

Quellen:

(1) https://de.statista.com/infografik/9026/so-schuetzen-sich-die-deutschen-vor-wohnungseinbruch/

(2) https://de.statista.com/infografik/12040/wohungseinbrueche/

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